Sind Goldmünzen ein Luxusartikel?

Wirft man heute einen Blick in die Offerten von einem Münzkontor, dann werden vor allem die passionierten Sammler schwach. Es gibt so viele Jubiläen und Personen, zu denen besondere Münzen heraus gebracht werden. Doch so eine Sammlung hat vor und Nachteile. Werden die gesammelten "Talerchen" in guten Alben aufbewahrt, nimmt so eine Sammlung schnell reichlich Platz weg. Der Vorteil der Goldmünzen als Sammlerstücke besteht darin, dass die meisten von ihnen ein jederzeit einsetzbares Zahlungsmittel darstellen. Außerdem gelten die Edelmetalle als besonders stabil, was sich vor allem durch steigende Preise in Krisenzeiten beweist.
Eine echte Rendite wirft eine solche Sammlung aber nur dann ab, wenn man sie an einen Liebhaber verkaufen kann, der bereit ist, auch für den ideellen Wert der einzelnen Münzen zu zahlen. Ansonsten ist es "totes Kapital", weil man darauf keine Guthabenzinsen bekommt, wie das bei einer geeigneten Geldanlage bei der Bank, in klug gewählten Wertpapieren oder bei einer lukrativen Versicherung der Fall wäre. Doch ein nettes Hobby darf auch mal ein bisschen Geld kosten, oder? Zumal es unzählige Motive sportlicher, kultureller und historischer Natur gibt, denen man sich beim Sammeln widmen kann.